Im Februar wurde die „historisch gewachsene“ Bühnenverkabelung für Licht und Ton durch die Firma ME event technik GmbH & Co. KG professionell erneuert und fachmännisch verlegt. Dazu kamen ein großer Hubwagen, ein Gerüst auf der Bühne und zwei große Lastenstützen zum Einsatz, die die Bühnentraverse trugen.
Bereits zum fünften Mal war das bereits 1953 gegründete Kabarett-Theater Distel im Kulturkraftwerk zu Gast. Die Distel ist das derzeit größte Ensemble-Kabarett Deutschlands und hat deutschlandweit einen hohen Bekanntheitsgrad.
Im Februar wurde für mehrere zehntausend Euro eine neue Soundanlage inklusive neuer Lautsprecher installiert. Dazu musste aufwendig ein Hubwagen ins Kulturkraftwerk gebracht werden. Das Einmessen der Lautsprecher dauerte mehrere Stunden. Die Arbeit hat sich jedoch mehr als gelohnt, wie man am grandiosen Klang hören kann.
Ein Höhepunkt folgte dem anderen. Zu Anfang des Jahres waren Reis Against The Spülmaschine mit ihrem Programm „Radio Reis – Die Hitwelle“ zu Gast und heizten das Kulturkraftwerk mit feinster Musik-Comedy und einer Darbietung unplugged zum Ende des Konzerts ordentlich ein.
Die Herbstsaison eröffnete das international bekannte „barbershop quartet“ Ringmasters. Kurz darauf erklangen Dudelsäcke und E-Gitarren gleichzeitig auf der Bühne. Die weltweit tourende schottische Band Red Hot Chili Pipers waren dafür verantwortlich und präsentierten uns Stücke Queen, Coldplay, Deep Purple und anderen auf ihre ganz besondere „schottische“ Art.
Zum Ende des Jahres konnten wir einen weiteren Hochkaräter begrüßen. Yared Dibaba, bekannt aus Funk und Fernsehen, und seine Schlickrutscher präsentierten uns einen ganz besonderen Jahresrückblick auf plattdüütsch.
Die mehrfach ausgezeichnete deutsche a capella Gruppe ONAIR spielten im Kulturkraftwerk eines ihrer letzten Konzerte. Die Band löste sich Ende 2024 auf.
Zum sage und schreibe neunten Mal ist der deutsche Theaterschauspieler, Komödiant, Autor, Theaterregisseur und Theaterleiter Bernd Lafrenz, der sich der Adaption und Darstellung von William Shakespeares Stücken als Solo-Komödien widmet im Kulturkraftwerk auf der Bühne zu sehen. Dieses Mal gemeinsame mit dem Freiburger Theater Compagnie und dem Stück „HAMLET STIRBT…und danach gehe ich Spaghetti essen“.
Bereits zum dritten Mal besucht uns die Gruppe „Ohne Rolf“ aus der Schweiz.
Die Goslarer Tage der Kleinkunst feiern ihr 40-jähriges Jubiläum. Gleichzeitig blickt der Verein auf nun 15 Jahre im Kulturkraftwerk HarzEnergie zurück.
Erstmalig wurde das Programmangebot speziell auch auf Kinder ausgeweitet und umliegende Grundschulen im Vorfeld gezielt angesprochen. An diesem Tag zu Gast war das Tamalan-Theater mit dem Stück „Frog-King… how to enter the castle“, eine Aufführung komplett in kindgerechter englischer Sprache.
Das Gelände des Kulturkraftwerkes HarzEnergie hat sich deutlich verändert. Nachdem ein altes Gebäude neben unserem Eingang abgerissen und die freigewordene Fläche gepflastert worden war, konnte dieser Außenbereich erstmals für die „Langen Nächte“ im Rahmen der Kleinkunstwoche genutzt werden. Eine Live-Band sowie der Ausschank von Bier und Wein sorgten für gute Stimmung. Und dann kam im Juni noch der Ey-Catcher in Form eines Gleisbettes mit Transportwagen und darauf stehendem Transformator… Anschauen lohnt sich unbedingt.