2004

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Am 4. Juni 2004, 95 Jahre nach der Errichtung, öffnen sich die Tore des Gebäudes erneut. Das Kulturkraftwerk HarzEnergie beginnt zugleich mit den 25. Goslarer Tagen der Kleinkunst seine neue Spielzeit mit dem traditionellen Figurentheater-Stück „Jedermann!“. Das Haus mit 199 Stühlen ist gleich am ersten Tag ausverkauft.

2003

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Die Harz Energie baut ein neues Lager in Osterode, wovon der damalige Vorsitzende des Förderkreises Goslarer Kleinkunsttage, aus der Goslarschen Zeitung erfährt und ihn dazu verleitet, Herrn Diestel von der Geschäftsleitung der HarzEnergie anzurufen und nachzufragen, was denn aus dem derzeitigen Lager wird. Der Förderkreis Goslarer Kleinkunsttage führt zu diesem Zeitpunkt seit 25 Jahren ein Kleinkunstprogramm in Goslar durch und mietet unterschiedlichste Räume an – Ein Konzept, dass sich finanziell, technisch und organisatorisch nicht auf Dauer durchhalten lässt. Die Idee eines Kulturkraftwerkes, in dem statt elektrischer Energie nun die Energie der Künstler auf die Zuschauer übertragen werden soll, ist geboren. Die HarzEnergie und der Förderkreis sehen den beiderseitigen Vorteil in der Nutzung und Bewerbung des Gebäudes als Kulturspielort.

Am 7. August 2003 unterzeichnen Ulrich Diestel, Geschäftsführer der HarzEnergie und der damalige 1. Vorsitzender des Förderkreises, den Vertrag, der dem Verein eine 10-jährige Mietfreiheit einräumt, wenn der Verein den Innenausbau zum Kulturspielort auf eigene Kosten übernimmt. In etlichen hundert Stunden ehrenamtlicher Arbeit und mit der Hilfe der HarzEnergie und zahlreichen Sponsoren wird aus dem alten Kraftwerk das neue Kulturkraftwerk. Wände werden verputzt, gestrichen, tapeziert, isoliert, Elektroverkabelung erneuert, Wasser-, Heizung- und Abwasser-Installationen in überwiegender (fachkundiger) Eigenleistung der Mitglieder erbracht.

2000

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Die Eröffnung der Goslarer Tage der Kleinkunst durch das Hohenloher-Ensemble mit der Veranstaltung „Doktor Johannes Faust“ als Figurentheater „entpuppte“ sich als echte Herausforderung, denn die Aufführung fand im Weltkulturerbe Rammelsberg untertage statt. Podeste, Sitzgelegenheiten und die notwendige Technik mussten in den alten Fördermaschinensaal transportiert werden. Dies gelang schließlich außerhalb der Öffnungszeiten mithilfe der Grubenbahn.

1990

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Der Verein „Förderkreis Goslarer Tage der Kleinkunst e.V.“ wird gegründet. Der Verein erhebt keine keine Mitgliedsbeiträge. Stattdessen wurde in seiner Satzung festgelegt, dass die Mitglieder nach „ihren Fähigkeiten“ aktive Hilfe leisten sollen. Dieser Passus musste extra vom Amtsgericht genehmigt werden.

1980

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Am 27.05.1980 wurde in der Kaiserpfalz Goslar das erste Mal „Kleinkunst“ dargeboten. Aufgeführt wurde das Stück „Faust“ in gleich zwei Versionen – intellektuell und als „Volksstück“.

Ein Klavier wird von mehreren Personen eine Treppe hochgetragen

Das Klavier muss in die Kaiserpfalz

1978

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Dem Kulturausschuss des Goslarer Rates wurde erstmalig der Vorschlag gemacht, ein Kleinkunstfestival zu veranstalten. Auf die Frage eines Ratsherren: „Was ist denn Kleinkunst?“, antwortete ein Initiator der Idee mit einem Zitat von Charlie Chaplin: „Kunst der kleinen Form.“

1961

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Die Druckerei Toegel zieht in das Gebäude ein, 1964 die Nordharzer Druckerei Lehmann K.G. -bis der Raum als Lager des Versandhaus Quelle und letztendlich als Materiallager durch die Nordharzer Kraftwerke (später HarzEnergie) genutzt wird.

1959

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Es entsteht ein neues Leitungsnetz mit Umspannstationen, das nun alle Haushalte und Firmen mit dem „neuen“ Strom versorgt. Im Kraftwerk schaltet man am 20.08.1959 auch den ersten U-Boot Motor ab, der zu diesem Zeitpunkt bereits den Status eines Museumsstücks hatte; das Kraftwerk stellt seinen Dienst ein und wird demontiert.

1949

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Die Umstellung auf ein gemeinsames Wechselstromnetz beginnt. Bis dahin wurden nur industrielle Abnehmer durch Überlandleitungen (aus Derenburg) mit Wechselstrom versorgt.

1925

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Die Energieversorgung der Stadt wird auf die Gesellschafter Thüringer Gasgesellschaft und Nordharzer Kraftwerke GmbH aufgeteilt. Der Ausbau des Kraftwerkes, vor allem aber des Leitungsnetzes der Stadt erfolgt und 1928 wird eine zweite Dieselmaschine aufgebaut.